Warum habe ich so viel gearbeitet?

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....  fragte Lévi-Strauss in seiner Autobiographie «Das Nahe und das Ferne» (1988). Seine Antwort:
«Wenn ich arbeite, dann erlebe ich Augenblicke der Angst, aber wenn ich nicht arbeite, dann empfinde ich dumpfe Unlust, und mein Bewusstsein durchbohrt mich. Das Arbeits-Leben ist nicht lustiger als das andere, aber wenigstens merkt man nicht, wie die Zeit vergeht.»

 

Während ihn in Paris Stoffhändler besuchten, die ihn für einen Jeansfabrikanten hielten, fragte ihn ein Kellner in Berkeley anlässlich einer Tischreservierung: «Welcher Levi Strauss? Der mit den Hosen oder der mit den Büchern?»

 

aus der NZZ vom 05.11.2009

 

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